Zucht

Die Zucht von Alaskan Malamute ist nicht nur meine Leidenschaft, es ist für mich auch eine Herzensangelegenheit geworden.

Zuchtziel

Ziel meiner Arbeit als Züchterin ist es, die Ursprünglichkeit des Alaskan Malamute zu erhalten. Ich möchte wesensfeste, freundliche und unerschrockene Hunde mit hervorragenden Arbeitsanlagen, dabei aber auch ansehnlich schöne und vor allem kerngesunde Malamute züchten. 

Wir erhoffen uns aus jeder Verpaarung eine positive Angleichung an den Rassestandart im Hinblick auf Langlebigkeit und Gesundheit.

Man kann diese jedoch erst beurteilen, wenn man die Entwicklung seiner Welpen auch weiter verfolgen kann. Von daher ist mir der enge Kontakt zu meinen Welpenkäufern auch nach der Abgabe sehr wichtig. Nur so kann man erkennen, wie nah man an seinem Zuchtziel ist.


Alle unsere Hunde laufen frei auf unserem großen Grundstück mit direktem Anschluss ans Haus und dürfen unseren großen Garten ohne Einschränkungen so nutzen wie sie es möchte. Sie können sich frei bewegen, was mir auch ganz wichtig ist und leben nicht im Zwinger.

Bereits zu Beginn unserer Wurfplanung legen wir sehr großen Wert auf die Auswahl eines geeigneten Rüden für unsere Hündin. Sehr wichtige Aspekte sind für uns die Gesundheit des Hundes, die Vorfahren und natürlich auch die Charaktereigenschaften. Das die Optik auch eine große Rolle spielt, muss ich leider gestehen. Eine kräftige Statur und ein harmonisches Gesamtbild wäre unsere Wunschvorstellung.

Wenn alle diese Kriterien zusammentreffen, und der Rüde auch vom Gesamtbild dem Rassestandart entspricht, dann könnte er für uns als potentieller Zuchtrüde in Frage kommen.



Unsere Hündin Zorya kommt aus einer Rennlinie. Ihr Vater stammt aus dem Kennel von Christer Afseer, der als Erster und bisher Einziger mit reinrassigen Malamute das Finnmarkslopet (das 1200 km lange und nördlichste Schlittenhunderennen der Welt, welches jährlich in Norwegen nahe dem Nordcap statt findet) beendet hat; und der auch beim Yukon Quest (1000 Meilen Schlittenhunderennen von Yukon nach Fairbanks in Alaska), mit seinen eigenen Malamute starten wird.

Malamuten aus dieser Verbindung wollen und müssen sowohl körperlich als auch geistig beschäftigt werden.

Für unseren A-Wurf haben wir unsere Hündin Zorya Nordic Iceflower mit unserem Rüden Garm Tikaani verpaart. Sie haben uns 7 wunderschöne, aber komplett unterschiedliche Welpen geschenkt, die so toll waren, dass wir beschlossen haben, eine Hündin von diesem Wurf zur Erweiterung unserer kleinen Zuchtstätte zu behalten.



Bei uns sind alle Hunde feste Mitglieder unserer Familie.

Wir geben unsere Welpen nur an aktive Menschen ab, die den Ansprüchen eines Alaskan Malamute gerecht werden können. Auch legen wir großen Wert darauf, die Familien, die sich auf einen unserer Welpen bewerben, schon vor dem Abgabetermin persönlich kennen zu lernen, da man gerade bei einem persönlichen Gespräch herausfinden kann, ob der Welpenkäufer zu uns und unseren Hunden passt. Auch lassen sich in einem persönlichem Gespräch viel besser Fragen beantworten, die man noch hat, und die ich dann direkt beantworten kann. Für mich ist es sehr wichtig zu wissen, wo und wie meine Welpen später leben werden und darum spielt auch die Sympathie auf beiden Seiten für mich eine große Rolle. Es muß einfach von Anfang an passen.

Unsere Welpen werden im Haus geboren und verbringen dort ihre ersten 3 Lebenswochen mit intensivem Familienanschluss. Sie werden so viel wie möglich bekuschelt, das stärkt bei allem Spaßfaktor noch ganz nebenbei die Bindung. Danach ziehen sie in den Welpenauslauf mit separatem Welpenhaus um, und lernen dann möglichst vielfältige Umweltreize in dieser ersten wichtigen Sozialisierungszeit kennen. Die Mama ist immer dabei und in der Nähe.
Kinder, Alltagsgeräusche, Katzen, Wasser, zu gegebener Zeit auch das Autofahren und Spaziergänge im Wald gehören zu ihrer „Grundausbildung“.



Eine Grunderziehung erfolgt dann auch von der restlichen Malamute Familie.

Papa Tikaani waren seine eigenen Welpen vom A-Wurf bis zur 5./6. Woche nicht ganz geheuer und ziemlich unheimlich. Erst später ließ er sie doch hier und da mal an sich ran, aber man merkte, das „Gewusel“ war ihm zu viel. Schnell verschaffte er sich Respekt durch ein kurzes kräftiges „Wuff“ bei den Kleinen, die dies dann auch schnell lernten. Bei den zukünftigen Welpen wird dann auch Tante Aava oder Onkel Tikaani eine Rolle bei der Erziehung und Sozialisierung spielen, und das werden sie sicher toll machen.




Zum Zeitpunkt der Abgabe mit ca. 10 Wochen sind die Welpen mehrfach entwurmt, geimpft und gechipt und bekommen die offizielle Ahnentafel des VDH/FCI sowie ihren Heimtierausweis und werden dann in die verantwortungsbewussten Hände ihrer neuen Besitzer abgegeben. Unsere Welpen werden nach bestem Wissen auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet. Vor der Abgabe werden sie durch unseren Tierarzt durchgecheckt und vom Zuchtwart auf erkennbare Fehler überprüft.

Ein weiterer Kontakt mit meinen Welpenkäufern ist mir sehr wichtig. Gerne stehe ich Ihnen dann als Züchterin auch ein ganzes Hundeleben lang bei allen Fragen zur Seite.

Ich würde mich freuen, wenn ich am weiteren Leben meiner Hunde teilhaben dürfte, und auch später immer noch viele Bilder von „meinen Welpen“ erhalten werde.



Mit dem Beginn meiner Zucht von Alaskan Malamuten im Jahr 2020 ist für mich ein großer Traum wahr geworden. Der A-Wurf wird für uns sicher immer etwas ganz Besonderes sein, da es die einzige Verpaarung zwischen Zorya und Tikaani bleiben wird. Die Besitzer dieser Verpaarung wurden von uns ganz genau ausgesucht und wir sind sicher, das jeder Welpe seinen für sich bestimmten Seelenmenschen gefunden hat.


Interessenten für kommende Würfe haben jederzeit die Möglichkeit, sich frühzeitig mit uns in Verbindung zu setzen um dann unsere Hunde auch durch Besuche kennenlernen zu können.

Andrea Behrendt